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MamaKS77(R)

28.01.2013,
20:12 Uhr
 

Grenzen (Monitoring)

Hallo Monitormamas und Papas,
leider sind sich unsere Monitorambulanz und das Krankenhaus nicht einig bezüglich der Monitorgrenzen. Unsere Sättigung war zunächst auf Untergrenze 85 eingestellt, nun wird 90 gesagt. Mit der 85 hätten wir keine Alarme (niedrigster Abfall 86) mit der 90 haben wir jede Woche natürlich Alarm. Ich finde das etwas merkwürdig, denn mit der 85 wären wir schon 6 Monate alarmfrei, da der Monitor ja nur die relevanten Ereignisse speichert, was laut Arzt bedeutet, der Monitor kann weg. So aber haben wir aber 40 Sättigungsabfälle nach 8 Sekunden Apnoen im Speicher.

Wie sind Eure Grenzen für Sättigung und Apnoen?

Danke und ganz liebe Grüsse

mamavonlina(R)

30.01.2013,
20:59 Uhr

@ MamaKS77

Grenzen

Hallo,
ich habe zwar keinen Monitor aber meine Maus musste mit 7 Monaten 2 Nächte im Krankenhaus am Monitor liegen wegen einem fraglichen near SIDS Verdacht. Die Untergrenze war auf 85 eingestellt und wenn ich mich recht erinnere fiel die Sättigung auch auf 89 ab.
Ich hoffe das hilft dir ein bisschen weiter.
Liebe Grüße

Linchen(R)

31.01.2013,
22:16 Uhr

@ MamaKS77

Grenzen

Hallo,

unsere Grenze liegt bei 85% und 10 sek Zeitverzögerung. Das ist so auch eher die übliche Einstellung. Aber vielleicht gibt es bei euch andere Gründe die Grenze hochzustellen? Vielleicht einfach mal nachbohren und genauer erklären lassen.

Für uns wäre 90% ein Horror. Da kämen wir ja gar nicht mehr zum Schlafen.

MamaKS77(R)

01.02.2013,
14:17 Uhr

@ Linchen

Grenzen

» Hallo,
»
» unsere Grenze liegt bei 85% und 10 sek Zeitverzögerung. Das ist so auch
» eher die übliche Einstellung. Aber vielleicht gibt es bei euch andere
» Gründe die Grenze hochzustellen? Vielleicht einfach mal nachbohren und
» genauer erklären lassen.
»
» Für uns wäre 90% ein Horror. Da kämen wir ja gar nicht mehr zum Schlafen.

Danke für Eure Infos.
Die 90 haben wir auf Anraten der neuen Kinderärztin eingestellt, sie meinte (ohne die Vorgeschichte gelesen zu haben), dass dies jetzt die Standardempfehlung sei.
Ich werde es beim nächsten Schlaflabor noch einmal ansprechen. Da unser Kleiner immer schon vorher wieder alleine atmet, hätten wir bei der 85er Einstellung so gut wie keine Alarme gehabt.

Mamavielkind(R)

16.02.2013,
19:40 Uhr

@ MamaKS77

Grenzen

Hallo,

wir haben festgestellt, dass es monitorabhängig sein kann. Bei unserem ersten Monitor hatten wir mit Untergrenze 90 häufige Alarme, bei unserem jetzigen Monitor haben wir mit Untergrenze 90 gar keine Alarme (Zeitverzögerung 10 sek.) Die Klinik, in der wir im Schlaflabor waren, hatten die gleichen Monitore wie unser aktueller Monitor (also der "Unempfindlichere"), die hatten dort aber auch sogar die Untergrenze auf 85 eingestellt.

Außerdem kann die Einstellung auch individuell unterschiedlich sein: Ich kenne auch noch eine Frau, bei deren Kind die Untergrenze auf 80 eingestellt ist. Das Kind hat einen schweren Herzfehler, bei diesem Kind ist 80 daher normale Sättigung.

Viele Grüße

Mamavielkind

Hildegard Jorch(R)

E-Mail

Münster,
17.02.2013,
10:21 Uhr

@ Mamavielkind

Grenzen

Hallo zusammen,
zunächst einiges Grundsätzliches zur Pulsoximetrie: wenn ein Kind älter wird und sich stärker bewegt, liegen die beiden Messpunkte für die Pulsoxi manchmal aufgrund der Bewegung nicht genau gegenüber und es kommt zu einem Alarm. Das Gerät misst zu wenig Sauerstoff, diese Messung ist aber falsch, die Sättigung liegt kurz unter dem eingestellten Grenzwert. Grundsätzlich sind Sättigungsschwankungen zwischen 90-100% normal.
In der Tat hängt die Fehlalarmshäufigkeit vom Gerät ab bei einer eingestellten Sättigung von 90% als Grenze; mittlerweile gibt es Geräte, die messtechnisch über ihren eingebauten "PC" in der Lage sind, zu erkennen, ob es sich um eine kurze Bewegung des Kindes gehandelt hat und damit die Messpunkte kurz verrutscht sind, diese sog. Bewegungsartefakte "herausrechnen" und keinen Alarm auslösen. Diese Geräte sind nicht "unempfindlicher", sie sind nur weiter entwicklet in der Technik als andere. :-)
Desweiteren hängt es vom Sensor ab, der zur Messung benutzt wird, und es hängt auch von der Befestigung des Sensors ab, ob es zu vermehrten Alarmen kommt bei einer Einstellung von 90% als Untergrenze.
Schaut mal in einen älteren Beitrag von Christina F. hier im Forum; sie hat Bilder eingestellt zur Optimalisierung der Befestigung, die aus der Praxis kommen. Sehr empfehlenswert! DANKE nochmals Christina!
Und ganz wichtig: Kommt es zu einem Alarm, schaut Euch zunächst Euer Kind an! und nicht den Monitor bzw. das Gerät!

Viele Grüße aus Münster

Hildegard Jorch

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Präsidentin der GEPS- Deutschland e.V.
Vorsitzende der GEPS-NRW e.V.

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