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mamavonlina(R)

07.02.2013,
10:32 Uhr
 

Bett hochstellen- voller Erfolg (Prävention)

Hallo Frau Jorch,
Vielen dank für das Telefonat! Ich hatte die letzten beiden Nächte das Bett meiner Tochter um 24 cm hoch gestellt. In der ersten Nacht hat sie 4 Stunden geschlafen dann hab ich sie gestillt und sie hat nochmal 4 Stunden und nach nochmaligem stillen nochmal 2 Stunden geschlafen. Ohne weinen und in Rückenlage. Das hatten wir seit Monaten nicht mehr! Letzte Nacht war etwas unruhiger: sie hat zwar wieder im liegen geschlafen und auch 5 Stunden am Stück aber danach wollte sie wieder alle 2 Stunden trinken und hat auch wieder etwas geweint. Ich habe das Bett jetzt nochmal höher gestellt und werde mal schauen wie es die nächsten Nächte wird. Bin auch am überlegen ihr Nachts nochmal Brei zu füttern da der ja länger im Magen bleibt als Muttermilch.
Vielen Dank und liebe Grüße!

Hildegard Jorch(R)

E-Mail

Münster,
07.02.2013,
12:12 Uhr

@ mamavonlina

Bett hochstellen- voller Erfolg

Das freut mich, dass der Tipp geholfen hat - Aber dann hat sie vielleicht doch einen Reflux. Vielleicht sollte man das zumindest dann mal per Ultraschall untersuchen lassen. Die 2-Punkt-Ph-Metrie wäre die derzeit sicherste Methode der Diagnostik.

Viele Grüße und noch viele längere Schlafphasen ohne Weinen ;-)

Hildegard Jorch

---
Präsidentin der GEPS- Deutschland e.V.
Vorsitzende der GEPS-NRW e.V.

LiFa(R)

10.02.2013,
19:28 Uhr

@ mamavonlina

Bett hochstellen- voller Erfolg

Hallo Mama von Lina,
hab ja schon ein paar Mal hier im Forum geschrieben, dass meine Tochter ebenfalls einen Reflux hat. In den ersten Monaten nach der Geburt wars total schlimm, jetzt – mit 15 Monaten – ist es deutlich besser, aber noch immer nicht verschwunden.
Frage mal Deinen Arzt, ob er ne Überweisung zum Ultraschall schreibt…ggf. kann er die Untersuchung aber auch selbst durchführen.
Mit der PH-Metrie ist das so ne Sache. Wir wollten das auch unbedingt, weil sich der Reflux mit 10 Monaten immer noch nicht verwachsen hat und meine Tochter auch schlecht zunahm, Essen verweigert hat, der AC mehrfach anschlug und sie ziemlich oft ziemlich schlecht drauf war. Der Kinderarzt hat immer abgeblockt, uns dann aber doch eine Überweisung in die Klinik gegeben. Die PH-Metrie selbst und auch die Nacht in der Klinik waren ganz schön nervenaufreibend und es hat im Endeffekt nicht viel gebracht. Es kam raus, dass die Kleine nen Reflux hat (ich glaub sogar 70 Refluxepisoden am Tag mit längerer Verweildauer der Nahrung in der Speiseröhre), aber dass es noch nicht ausreicht, um etwas zu tun. Also so, wie es auch der Kinderarzt vorhergesagt hat: in 90 % der Fälle kommt das raus…deshalb riet er auch von der Untersuchung ab. Wenn es etwas brint das Bett hochzustellen, würde ich von der belastenden PH-Metrie eher abraten. Meine Tochter musste sich beim Legen der Sonde mehrfach übergeben...kein schöner Anblick...kam mir in dem Moment richtig mies vor, dass ich auf diese Untersuchung gegen den Rat des Kinderarztes bestanden hatte.
Mit dem Betthochstellen haben wir auch sehr gute Erfahrungen gemacht. Nach dieser Maßnahme hat meine Tochter wenigstens nicht mehr so schlimm nach Luft geschnappt…
Probier es abends mal mit Haferbrei…nachdem wir das gefüttert haben, klappte es mit dem Schlafen deutlich besser.
Viel Glück Euch…

mamavonlina(R)

10.02.2013,
20:45 Uhr

@ LiFa

Bett hochstellen- voller Erfolg

Hallo LiFa,
Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht! Wir haben am 20.2. die U6 und ich werd da unbedingt auf Klärung bestehen. Ich hoffe sehr das wir mit Ultraschall schon ein Ergebnis bekommen. Würde mir in der Seele weh tun wenn meine Kleine die PH Metrie auch so schlimm empfinden würde.
Haferschleim bekommt sie jeden Abend. Hab mich sogar Freitag Nacht halb eins nochmal hingestellt und welchen gekocht weil es wieder ganz schlimm war. Danach hat sie aber wenigstens wieder 4 Stunden am Stück geschlafen.
Bei ihr ist das irgendwie anders als bei den meisten Refluxkindern. Sie hatte die ersten Monate keine Probleme. Hat gut getrunken, wie blöd zugenommen, durch geschlafen und nur ganz selten gespuckt. Seit einem halben Jahr wird es immer schlimmer. Sie nimmt zwar immer noch zu viel zu aber das wundert mich nicht bei Tags über Brei und Nachts alle 2 Stunden stillen. Ich hab auch oft Zweifel ob es nicht einfach schlechte Gewohnheit ist aber sie weint so schlimm und letztens hab ich ihr ein Zäpfchen gegen Schmerzen gegeben da hat sie 6 Stunden geschlafen. Und die Snuza Alarme häufen sich auch seit dem sie so unruhig schläft.
Ich zähl schon die Tage bis zum Arzttermin. Der Schlafentzug ist echt nicht mehr lustig und geht an die Nerven.
Waren die Nächte bei Euch auch so schlimm?
Liebe Grüße

LiFa(R)

11.02.2013,
11:49 Uhr

@ mamavonlina

Bett hochstellen- voller Erfolg

Die Nächte waren bei uns auch immer schlimm, weil sie jedes Mal wie am Spieß geschrien hat, wenn sie aufgewacht ist und sich nur durchs Stillen beruhigen ließ. Das war sehr nervig, weil ich mit dem Stillen eigentlich aufhören wollte. Bei uns hat es geholfen, etwa 2 Stunden vor dem Schlafengehen das letzte Mal zu füttern…dann ist der Magen beim Zubettgehen wieder leer und es kann nicht mehr so viel Nahrung zurücklaufen. Das dauernde Stillen in der Nacht war auch nicht das Beste, weil der Magen dann die ganze Nacht im Dauereinsatz ist.
Meine Tochter hat auch kaum gespuckt, deshalb hat uns auch der Kinderarzt nicht richtig ernst genommen. Sie war aber ziemlich komisch in den ersten Monaten: hat fast gar nicht geschlafen, wollte immer aufrecht im Arm getragen werden und hat lautstark geschrien, sobald ich sieabgelegt habe. Ich bin eigentlich von 6.00 Uhr morgens bis spät abends mit ihr im Arm durch die Wohnung gelaufen…das war sehr belastend. Dazu hat sie in der Nacht immer so komisch geschluckt und gewimmert…
Inzwischen ist es schon besser, aber sie weint immer noch viel und wiegt mit 15 Monaten gerade mal 9 kg. Immer wenn sie erkältet ist, geht gar nichts mehr essenstechnisch….dann nimmt sie in den zwei Wochen ihrer Krankheit wieder 400 g ab. Ich denke aber trotzdem, dass sie inzwischen mehr oder weniger über den Berg ist.
Dass Deine Tochter immer so viel Hunger hat, könnte schon ein Zeichen von Reflux sein. Hab mal gelesen, dass die Milch rückfließende Magensäure neutralisiert und Babys mit Reflux deshalb in kürzeren Intervallen nach einer neuen Ration Milch verlangen. Meine Tochter wollte auch alle 2 Stunden trinken; manchmal sogar nach 1 ½. Zugenommen hat sie aber trotzdem nur so wenig.
Viel Glück für Euren Termin.

mamavonlina(R)

12.02.2013,
20:16 Uhr

@ LiFa

Bett hochstellen- voller Erfolg

Hallo LiFa,
also Hut ab und Respekt dass du trotzdem so lange gestillt hast! Gerade wenn die Kinder nicht richtig zu nehmen geben viele Mütter ja leider auf, was ich aber auch verstehen kann. Da hattet ihr ja wirklich eine schwere Zeit und es freut mich zu hören das es besser wird.
Das Muttermilch die Magensäure gut bindet hat Frau Jorch auch gesagt. Bin mal gespannt was bei unserem Arzttermin raus kommt.
Bekommt deine Maus eigentlich Medikamente gegen den Reflux? Habt ihr das Bett noch hoch gestellt? Und schläft sie jetzt besser?
Liebe Grüße und alles gute!

mamavonlina(R)

12.02.2013,
20:26 Uhr

@ Hildegard Jorch

Bett hochstellen- voller Erfolg

Hallo Frau Jorch,
bei unserem Telefonat haben wir ja auch über eine mögliche Vererbung gesprochen. Meine Mutter hat bestätigt dass ich nie wegen Reflux aufgefallen bin. Allerdings habe ich als Baby auch immer sehr gut zugenommen und nicht gespuckt. Heute viel es mir aber wie Schuppen von den Augen: ich war mehrmals wegen Lungenentzündung im Krankenhaus ohne dass eine Ursache gefunden werden konnte. Mit drei oder vier Jahren musste ich zur Kur weil man Asthma vermutete. Hat sich aber alles nicht bestätigt. Im Internet bin ich auf viele Berichte gestoßen wo der Reflux erst durch schwere Atemwegserkrankungen erkannt wurde.
Liebe Grüße

Hildegard Jorch(R)

E-Mail

Münster,
13.02.2013,
00:16 Uhr

@ mamavonlina

Bett hochstellen- voller Erfolg

Babys können auch einen stillen Reflux haben; dann spucken sie nicht, haben aber trotzdem viele der negativen Symptome, die Reflux halt ausmacht: häufiges Weinen, Atemwegserkrankungen, häufige Mittelohrentzündungen, heisere Stimme, längere Atempausen....nehmen aber normal zu, da sie keine Kalorien verlieren, und werden leider deshalb oft nicht als Refluxkinder erkannt. Das ist für die Kinder und für die Eltern fatal. Ein Reflux, der über das Alter von 18 Monaten hinaus geht, muss oft operiert werden, da die ständige Reizung der Speiseröhre und des Mageneingangs zu einem Karzinom führen kann.

Viele Grüße aus Münster

Hildegard Jorch

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Präsidentin der GEPS- Deutschland e.V.
Vorsitzende der GEPS-NRW e.V.

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