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"alleinstehende Mutter" als Risikofaktor für SIDS? (Fragen zur Forschung)

verfasst von KarinI(R), 09.01.2009, 16:59 Uhr

Ich weiß, ich weiß, man sollte nicht zu viel googlen, aber das amüsiert mich nun doch ein wenig:

Hier (http://www.qualimedic.de/ploetzlicher_kindstod.html) steht eine Liste endogener und exogener Risikofaktoren für SIDS, und unter den endogenen steht zwischen "drogenabhängige Mutter" und "Fehlbildung von Organen" der "Risikofaktor `alleinstehende Mutter´". Was wollen die bitte damit wieder ausdrücken?

Ich war ja selbst allein mit dem Baby, hatte dadurch ein riesiges Schlafdefizit. Aber dadurch, dass ich eben so wenig geschlafen habe - 5 Stunden in der Nacht (mit Unterbrechung versteht sich)waren ein Luxus - hatte ich ja genügend Wachzeit um auf mein Kind zu schauen. Es ist dann in einer Nacht während dieser 5 Stunden gestorben, in denen ich es als zu dem Zeitpunkt alleinerziehende Mutter gewagt habe, die Augen zu schließen.


Wie kommen die denn bitte auf so einen Risikofaktor? Denken die, SIDS könnte vielleicht durch höheren Belastungsstress des alleinstehenden Elternteils ausgelöst werden? Es würde mich interessieren, ob das auf irgendwelchen Forschungsergebnissen beruht, denn ansonsten empfinde ich das als sehr vereinfacht wenn nicht gar diskriminierend dargestellt.


Und wenn das wirklich auf Forschungsergebnissen beruhen sollte - auf Statistiken, dass viele SIDS-Kinder alleinerziehende Mütter hatten - was sagt das dann über den Umgang mit SIDS-Statistiken aus? Das würde ja dann aufzeigen, wie schnell eine simple Statistik zum Risikofaktor gestuft wird, ohne Hand und Fuß zu haben? Wie verlässlich sind denn dann die anderen Risikofaktoren?

Da bin ich wieder froh, dass es GEPS gibt, wo die Dinge auch geradegerückt werden :)


Man sollte aber wahrscheinlich auch nicht alles beachten, was man anderorts aufschnappt...


Liebe Grüße,

KarinI

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