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Organentnahme (Trauer)

verfasst von Hildegard Jorch(R) E-Mail, Münster, 16.01.2012, 01:24 Uhr

Hallo Silvana,
das Thema ist nicht neu hier. Wir haben als Elternselbsthilfe schon vor über 10 Jahren heftige Diskussionen in der Politik, bei Staatsanwaltschaften, Rechtsmedizinern, in Presse, Fernsehen und Radio ausgelöst. Es gab dazu sogar eine 20minütige Bundestagsdebatte ohne endgültige Entscheidung. Schau mal unsere Stellungnahme dazu in www.geps.de unter Stellungnahmen an.
Rechtlich ist dazu leider immer noch nichts endgültig geklärt, und damit sind unsere Wünsche und Forderungen als Elternselbsthilfeorganisation diesbezüglich immer noch die gleichen. Es gibt rechtsmedizinische Institute, die der Meinung sind, dass für eine umfassende aussagekräftige Untersuchung die Organentnahme von Herz und Gehirn und weitergehende Fixierung über ca. 14 Tage notwendig ist, anderen reicht eine Gewebeprobe.
Eine Obduktion ist prinzipiell erst einmal sehr sinnvoll, um etwaige Erkrankungen, durch die ein Kind gestorben sein könnte, grundsätzlich auszuschließen. Dies ist sicher auch wichtig für Geschwisterkinder, die bereits in der Familie sind oder auch eventuell nachfolgende Kinder, oder sogar für die Eltern selber, wenn man an Erkrankungen denkt, die auch genetisch vererbbar sind und u.U. bis dahin noch nicht bei den Eltern erkannt wurden.
Im Zuge der neuen Obduktuionsgesetzgebung in Bremen hoffen wir auf ein standardisiertes Vorgehen für alle Kinderobduktionen diesbezüglich, auch im Umgang mit den Eltern.

In welchem Institut wurde Euer Sohn denn obduziert?
Bitte ruf mich mal an, dann können wir über alles genauer sprechen 0251/862011.

Ganz liebe Grüße aus Münster

Hildegard Jorch

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Präsidentin der GEPS- Deutschland e.V.
Vorsitzende der GEPS-NRW e.V.

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