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Die Angst hrt nicht auf... (Prvention)

verfasst von Maximo(R) E-Mail, 14.12.2012, 11:47 Uhr

Hallo,

nun muss ich hier doch mal unsere Geschicht aufschreiben, da mich die Angst auffrit und ich mit Niemandem darber reden kann. Auch wenn es lang wird.
Mein Sohn ist nun mittlerweile ein Jahr alt geworden. Das ist ja schon einmal gut. Ich berwache seinen Schlaf mit dem Snuza seit er 2 Monate alt ist. Nachdem ich meinen Schlaf vom Ende der Schwangerschaft und nach dem Kaiserschnitt (bei 40+2) etwas nachgeholt hatte (war eigentlich tagelang durchgngig wach), habe ich stndig geschaut oder gefhlt ob er noch atmet und ihn auch mal wachgerttelt, als ich keine Atembewegungen mehr ertasten konnte.
Ich hatte also auch keinen Schlaf. Diese Angst kam wohl daher, dass mein Sohn die Tage nach der Geburt einen zu niedrigen Puls hatte und ein Herzgerusch festgestellt worden war. Wir waren 6 Tage lang nach dem Kaiserschnitt im Krankenkaus und er wurde im Schlaf immer wieder an die berwachung gehangen. Nach Entlassung (der Puls hatte sich endlich normalisiert) wurde er direkt vom Kinderkardiologen untersucht. Er hatte eine ffnung zwischen den Herzvorkammern und eine Aortaverengung, diese sich nun mit einem Jahr vllig verwachsen hat. Die ffnung und das Herzgerusch gibt es aber weiterhin.
Ich dachte nun wird alles gut. Beim Snuza gab es (meiner Ansicht nach) nur Fehlalarme, weil er sich gelst hatte bzw. nicht mehr fest an der Windel sa. Ich kenne mich nach 10 Monaten wirklich gut mit der Handhabung aus. Mein Sohn schlief seit er sieben Monate alt war meist auf der Seite und dann so ab 10 Monaten auch mal fter auf dem Bauch. Wenn mal Alarm war, hat er sich auch immer bewegt. Zumindest sobald ich ihn berhrt habe. Nun habe ich ihn ca. 1 Woche vor seinem 1. Geburtstag gegen MMR und Windpocken impfen lassen, weil er zur Eingewhnung in die Krippe gekommen ist. Auf die Impfung hat er mit Abgeschlagenheit/Mdigkeit, fehlenden Hunger, erhhter Temperatur, geschwollenen Lymphknoten und Bauchkrmpfen reagiert. Eine Erkltung haben wir auch bekommen. Mein Sohn ist auch sehr dnn, obwohl er gut isst. Er wiegt gerade mal ca. 8.900 g bei 79 cm. So, jedenfalls in der 9. Nacht nach der Impfung ging der Snuza-Hauptalarm in der Nacht um 2:00 Uhr los. Ich sofort aus dem Bett gesprungen und ihn auf den Rcken gedreht (er schlft in seinem Bett direkt neben mir). Er hatte zur Seite, aber halb nach unten geneigt gelegen, so dass der Snuza schon mal den Kontakt verlieren kann. Aber er reagierte nicht. Ich rttele ihn etwas - keine Reaktion, ich rttele ihn strker und rufe seinen Namen - keine Reaktion, ich rttele ihn ein drittes Mal und rufe noch lauter seinen Namen (der Alarm piept derweil die ganze Zeit) - endlich bewegt er sich nur ganz wenig und macht die Augen halb auf. Ich etwas erleichtert mache den Schlafsack auf und stelle den Alarm ab und prfe den Sitz des Snuza und mache ihn gleich wieder an. Das macht man alles schon so im Unterbewutsein. Ich lege mich wieder hin, der Snuza klickt gleichmig und ich fange an zu denken. Wie kann der Alarm losgehen, wenn der Snuza fest sitzt? Warum hat er nicht reagiert? Habe ich ihm gerade das Leben gerettet? Die ganze weitere Nacht ist nichts mehr passiert, obwohl ich nichts verndert habe und mein Sohn in allen mglichen Positionen geschlafen hat. Und da fllt mir ein, in den letzen hchstens 4 Wochen vorher war mindestens zweimal der Weckton des Snuza angegangen, welcher warnt, dass 3 Mal hintereinander weniger als 8 Mal pro Minute geatmet wurde. Das war vorher auch nie passiert.
Mit 3 Monaten waren wir auch mal ein paar Tage in der Klinik, weil er einen Anfall hatte, durch das Fiebermessen, wo er kurz nicht mehr reagiert hatte, mit starren Augen dalag und etwas blau marmoriert angelaufen ist. Da ist nichts gefunden worden. Er war dann auch am Monitor angeschlossen (es wurde aber nichts aufgezeichnet oder so) und der Blutdruck war zu hoch. Das ist aber wieder weggegangen. Es gab viele Alarme. Ich bin bald durchgedreht. Der Puls ist z.B 2 Mal in der Nacht unter 80 gefallen und einmal hat die Atmung fr etliche Sekunden tagsber im Schlaf ausgesetzt. Ich stand gerade neben dem Bett und habe ihn versucht zu wecken. Das ist mir auch erst nach mehrmaligen rtteln gelungen. Es war die ganze Zeit eine Linie bei der Atmung. Erst als er wach wurde, setzte die Atmung wieder ein. Es hat aber dort Niemanden interessiert...
Nun meine Fragen: Bin ich hysterisch? Was kann ich machen? Kann er wirklich einen Atemaussetzer gehabt haben oder kann es sein, dass er sich so schlecht aufwecken lsst? Ich traue mich nicht, mit den Kinderrztinnen darber zu sprechen, denn die wrden mich sicher fr paranoid halten. Vor allem, weil mein Sohn ja nun schon ein Jahr alt ist. Das Problem ist, er ist nun in der Krippe und ab nchste Woche soll er den Mittagsschlaf mitmachen. Ich sterbe vor Angst und bin total verzweifelt! Ich hoffe sogar er kann dort nicht einschlafen, bis ich ihn dann schon wieder abhole. Muss leider ab Mitte Januar wieder Teilzeit arbeiten gehen.
Mein Mann ist mir keine groe Hilfe, obwohl ich ihn mit meiner Paranoia schon etwas angesteckt habe und er manchmal schon fragt, ob er den SNUZA auch dran hat. Aber Mnner reden nicht gerne ber so etwas.
Es ist so lang, aber vielleicht liest es jemand durch und kann meine Angst verstehen oder mir irgendwelche Ratschlge geben. Ich musste es mir mal von der Seele schreiben.

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