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Little Joes Oma (Trauer)

verfasst von Little Joe(R), 11.02.2015, 10:51 Uhr

Hallo ullis Mama
Vielen Dank für die netten Worte.
Morgen ist es drei Wochen her und die Wut,Trauer und Schmerz überfällt mich wie ein Tier. Wut auf Gott das er wieder mal seinen Kübel über mich geschüttet hat. Manchmal denke ich ,das ich nicht das Recht habe glücklich zu sein. Jedesmal wenn ich einigermaßen glücklich bin,kommt der angebliche Gott und gibt mir wieder eine.Wie soll man da nicht seinen Glauben verlieren?
Ich habe letztes Jahr zur gleichen Zeit meinen eigenen Vater verloren. Er war zwar schon 79 aber aus heiterem Himmel.
Damit man das ganze ein bißchen versteht gehe ich mal die letzten fünf Jahre zurück.
Ich habe im April 11 neu geheiratet. In Las Vegas in Amerika.Ich habe mich nach vielen Jahren getraut wieder glücklich zu sein. Wir haben eine Rundreise mit dem Wohnmobil gemacht. Die ganze Westküste. Da mein Mann in diesem Urlaub 50Jahre wurde und er immer gesagt hat mit 50 wollte er verheiratet sein haben wir dort geheiratet. Ohne Familie nur wir zwei.
Ostersonntag sind wir zurück gekommen und hatten für Ostermontag ein Lokal gemietet. Alle meinten wegen dem Geburtstag meines Mannes. Dort teilten wir den Gästen mit das wir geheiratet haben. In diesem Urlaub hatte ich nach Jahren wieder meine Träume die mich sehr erschrecken.
Ich Träüme Sachen die dann auch passieren. Aber nicht in der Besetzung.

In meinem Traum war ich bei meiner Arztin und die sagte mir das ich noch maximal 6 Monate zu leben hätte. Das hat mich an diesem Morgen sehr verstört.Ich habe mit meinem Mann darüber geredet und der lachte mich aus.

Vierzehn Tage nachdem wir wieder zu Hause waren, bat mich meine Schwester ob ich mit meiner Mama zum Arzt fahren könnte da sie das ganze Wochenende starke Bauchschmerzen gehabt hätte. Ich bin mit Mama zum Arzt. Da meine Schwester dort mal gearbeitet hat, haben wir natürlich ein ganz anderes Verhälniss zu dieser Arztin. Sie machte von Mamas Bauch einen Ultraschall und schickte sie anschliessend zur Urinprobe. Während meine Mama dort war sagte sie mir das es nicht gut aussieht.
Vom erkennen bis zum Tod waren es 38Tage.Meine Mutter verstarb am 25.6.11 mit der Diagnose schwarzer Hautkrebs. Alle Organe ausser dem Gehirn und der Gebärmutter waren befallen. In der Uniklinik sagte man uns das wir uns genau nachschauen sollten.
Also auch zwischen den Pobacken und den Schleimhäuten.
Meine Mutter wurde am 1Juli 11 beerdigt und am 4.7.11 wurde ich operiert mit dem Verdacht des Scheidenkarzinoms. Innerhalb eines halben Jahres hatten sich bei mir schwarze Flecken gebildet.
Die rechte aüssere Schamlippe und die Flecken am Scheideneingang entfernt.Biss zur nächsten Krebsvorsorge wäre es zu spät gewesen.
2012 hatte meine älteste Tochter eine Bauchhöhlenschwangerschaft.
2013 verstarb mein erster Mann also der Vater meiner Kinder,somit der Opa von Issac. Und meine älteste Tochter erlitt eine Fehlgeburt .Das Herzchen hat aufgehört zu schlagen.

Die ganze Situation war für alle nicht gerade einfach als sich Isaac ankündigte .Meine Tochter Yvonne hatte endlich eine Arbeit, zwar nur ein Jahresvertrag aber immerhin. Sie wollte weg von der Arge.Da sie an Narkolepsie leidet(Schlafkrankheit)und aufgrund ihrer Erkrankung nicht so leicht ist einen Job zu finden hat sie es großartig gemacht.
Freitag3.1.14 auf Samstag Nacht hatte ich in meinen Träumen den Tod am Bett sitzen.

Am 5.01.2014 verstarb dann mein Vater. Plötzlich und unerwartet. Er fiel einfach Tod um.Für Ihn ein sehr schöner Tod aber für uns alle sehr schwer. Er hat im Tod gelächelt.So sah es zumindest aus.
Nach Auflösung der Wohnung hatte ich keine Zeit zum trauern. Yvy musste in eine größere Wohnung.Sie hatte bis dahin nur ein Einzimmerappartement.Was gar nicht gegangen wäre mit Baby.Also zog ich mit Yvonnes Freunden meine Tochter zum 1April 2014 um.Sie hat sogar einen Nachmieter für ihr Appartement gefunden und hat sich die Doppelmiete gespart.Und dann kam Isaac.Ich fand den Namen zwar ziemlich blöd .Für mich war er der kleine Little Joe.Sein zweiter Name ist Joe.
Dieses Gefühl war unbeschreiblich. Die ganzen Vorbehalte die ich hatte waren wie weggewischt.
Meine älteste Tochter hat wieder gestrahlt.Yvonne die bei der Geburt fast gestorben ist.Es war ein Notkaiserschnitt da die Bauchdecke gebrochen und der Darm sich durchgedrückt hat wärend der Geburtsphase.Alles war vergessen als ich den kleinen das erste mal im Arm hatte.
Der kleine hat eine Brücke zwischen Yvy und mir geschaffen,da das Verhälnis nicht immer einfach war.
Im Mai 2014 wurde ich an der Hand operiert und hatte Zeit mich um die beiden zu kümmern.Ich bin Vollzeit als Verkäuferin tätig.Habe ansonsten einen freien Tag pro Woche.Der Vater des kleinen fing im April einen Job an.Alles war gut.

Bis im August.Der Vater des kleinen verlor seinen Job ,ging täglich aus dem Haus ohne das es dafür einen Grund gab.Den merkten wir dann im September als kein Unterhalt mehr kam.
Im September wurde meine Tochter nochmals operiert ,die Bauchhermie geschlossen.Der kleine war so lange bei uns zu Hause.Dafür nahm ich Urlaub.Der Papa machte derweil nix.Hatte es bis dahin noch nicht geschafft seine Vaterschaft anzuerkennen,geschweige sich arbeitslos zu melden.Meine Tochter band ihn aber trotzdem mit ein.Sie nahm auch in Kauf das er sich tagelang nicht meldete.Angeblich war er bei einem Freund.Yvy hat im Oktober Geburtstag und bekam von meiner Schwester ein Zweimonatsabo im Fitnessstudio geschenkt.Beim zweiten mal als sie nach Hause kam und der Papa aufgepasst hat,hatte der kleine Brillenhamatome um die Augen.Er erklärte ihr das der kleine gegen den Laufstall der gepolstert ist gefallen wäre.
Als sie mir davon erzählte fingen bei mir Alarmglocken an zu klingeln.Das war am 11.11.14.Ich fuhr mit meiner Tochter und dem kleinen zum Kinderarzt.Da meine Tochter nicht zu Hause war als das passierte fragte der Kinderarzt sehr komisch ob sie dem Kindesvater vertrauen kann.Sie antwortete jetzt nicht mehr.Wir hatten zwei Möglichkeiten der Untersuchung.Den kleinen durch die Röhre schicken ,dafür wäre er aber sediert worden.Oder zum Augenarzt einige Untersuchungen machen.Welche aber am gleichen Tag passieren mussten.Sie entschied sich für den Augenarzt.Und ich fuhr sie beide dahin.Ein Stein fiel mir zu Boden als nichts dabei herumkam.
In der Nacht von 11 auf den 12November träumte ich das der kleine Tod in seinem Bett liegt.
Ich bezog das auf meine Angst um den kleinen.
Hätte ich meinen Traum doch ernst genommen.Es war das erste mal das die Person stimmte,wie ich jetzt weiss.
Ich habe Angst vor meinen Träumen.

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Little Joes Oma von Little Joe(R) am 08.02.2015 um 13:56 Uhr  [Board] [Mix]
Little Joes Oma von ullis Mama(R) am 10.02.2015 um 18:24 Uhr
Little Joes Oma von Little Joe(R) am 11.02.2015 um 10:51 Uhr
Little Joes Oma von Little Joe(R) am 19.02.2015 um 23:15 Uhr
Little Joes Oma von ullis Mama(R) am 02.03.2015 um 15:21 Uhr

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