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Alexandra

E-Mail

Weingarten,
13.01.2007,
00:28 Uhr
 

Haben technische Überwachungsgeräte Nachteile (Elektrosmog?) (Prävention)

Jetzt versuche ich es nochmals mit meiner Frage an dieser Stelle. Kann mir jemand Auskunft geben?

in den nächsten Tagen werden wir - so Gott will - unser 4.tes Kind in Armen halten können. Unser 3. Kind, Jule, starb im Oktober 2005 im Alter von 9 Monaten an SIDS.
Natürlich haben wir große Angst, dass wir nochmal ein Kind durch SIDS verlieren. Um ehrlich zu sein, bin ich manchmal schon bei meinen beiden großen Kindern nahe des Wahnsinns vor Angst, es könnte ein tödlicher Unfall passieren. Ich wage es gar nicht, mir auszumalen, wie es wohl mit einem schlafenden Baby und der bereits erlebten Todesart werden wird ...
Ich war bisher der Meinung, dass technische Überwachungsgeräte beruhigen können, aber nicht wirklich helfen können, da ja sogar monitorüberwachte Kinder im Krankenhaus an SIDS sterben. Zudem bin ich mir unsicher, ob diese Überwachungsgeräte selbst nicht ein Riskiko darstellen (Elektrosmog oder ähnliches?). Außerdem können diese Geräte auch nicht jede Minute überwachen, Schlaf außerhalb des Bettes (Kinderwagen/ Auto...).
Wir werden unser viertes Kind sicher nicht mehr zusätzlich zum Schlafsack mit einer Decke zudecken, wir werden auch auf ein Schaffell als Unterlage verzichten. Aber ansonsten haben wir laut Risikoliste "nichts falsch gemacht", bzw. drehen sich 9 Monate alte Kinder einfach selbst auf den Bauch. ...

Können Sie mir "empfehlen" solch ein Überwachungsgerät zu benutzen? Mein Mann ist von Beruf Arzt (auch Notarzt) und auch ich weiß nun (theoretisch) wie eine Reanimation durchzuführen ist. Wieso gibt es denn keine "Standards" (jedem Säugling wird vom Krankenhaus/ Kinderarzt eine Überwachungsgerät empfohlen) wenn diese Geräte SIDS-Todesfälle tatsächlich signifikant reduzieren können? Immerhin gibt es Studien, dass Schlafsäcke SIDS-Todesfälle reduzieren.

Vielen Dank für Ihre Auskunft
Alexandra

F. Kalisch

Bad Homburg,
13.01.2007,
12:16 Uhr

@ Alexandra
 

Haben technische Überwachungsgeräte Nachteile (Elektrosmog?)

Hallo!

Ich bin zwar kein Arzt, aber Kinderkrankenschwester. Da ich bei unserem Sohn auch große Angst vor SIDS habe, haben wir uns eine Angel-Care Anlage (Atmungsüberwachung und Babyphone) gekauft. Laut Öko-Test gibt es da keine Gefahren wegen Öko-Smog. Ohne dieses Gerät könnte ich nicht schlafen, da er leider nur auf dem Bauch schläft und ich zum Schlafsack meist auch eine Decke benutzen muss.
Vielleicht hilft ihnen das weiter.

F.Kalisch

Steffi

Homepage E-Mail

Westerwald AK,
13.01.2007,
13:30 Uhr

@ F. Kalisch
 

Haben technische Überwachungsgeräte Nachteile (Elektrosmog?)

Hallo


eigentlich steht euch doch ein richtiger Monitor zu, oder möchtet ihr das nicht?

Also viele Mütter von denen auch ihre Kinder 2005 verloren haben das wären z.B.

Andrea S., Katrin DD, und Caty haben bereits im Letzen Jahr nachwuchs bekommen und kommen so weit sehr gut mit dem gerät zu Recht. Nicoletta bekommt nächstem Mon. eine kleine Tochter und wird auch ein Monitor haben.

Das einniste Prob war im mom. ist. von Andrea S die kleine Lenke wird im Mai schon 1J alt und ist eine sehr lebhafte kleine spring und dreh Maus. Also hat in einer Woche 5 Kabel von dem Füßchen kaputt gemacht :o) oder fängt jetzt an sich zu drehen da piept eben das ding. nun wird Andrea versuchen ein Neuen zu bekommen Ohne Sauerstoffsättigung am Fuß diesen Monitor bekam sie auch nur weil sie mit ein Herz Fehler auf die Welt kam. Zum glück ist das Löchlein nach 3T glaub ich zu gewesen wenn ich mich recht erinnere.

Ich glaube das bei diesen Geräten der Elektrosmog sehr gering gehalten wird, ich denke nicht das man sich da rüber arg große sorgen machen muss. Hatte dazu auch mal irgendwann und irgendwo mal ein Bericht von Fr. Jorch gelesen finde ihn nur leider nicht mehr.


Wünsch euch alles Liebe und Gute für die Geburt. Und hallo kleiner neuer Erdenbürger .
Und ganz viel Freude mit euerem Baby. Würde mich Freuen wenn ihr mal auf meiner HP vorbei schauen würdet. Da wir fast alle nahe beieinander liebe also so ziemlich alle 2005 und sehr viele Schwanger sind oder es vor kurzen noch waren.

LG Steffi mit Luca im Herzen

PS: Treffen uns morgen Abend wie fast jeden Sonntag Abend im Chat Sternenkinder auf der Seite www.verwitwet.de so ab 20uhr30 rum.




Ach ja der Monitor ist auch zum mitnehmen, also gerade wenn sie klein sind für den Kinderwagen oder Auto geeignet. So größer Sie werden um so weniger macht ihn viele auch dran, also meist zu den Haupt schafens zeiten.

Rossi

Sauerland,
13.01.2007,
14:07 Uhr

@ F. Kalisch
 

Haben technische Überwachungsgeräte Nachteile (Elektrosmog?)

Warum müssen Sie zum Schlafsack noch eine Decke nehmen? Unsere Tochter hat nie mit Decke geschlafen und oft waren es nur 15 ° im Zimmer. Wir haben den Schlafsack von Alvi und da das Modell Mäxchen. Wenn es richtig kalt ist, ziehe ich ihr unter den Innenschlafsack noch eine Langarmbody. Aber eine Decke würde ich nie benutzen.
Lieben Gruß

R.

F. Kalisch

Bad Homburg,
13.01.2007,
16:03 Uhr

@ Rossi
 

Haben technische Überwachungsgeräte Nachteile (Elektrosmog?)

Er hatte bereits eine Beinahe-Lungenentzündung und neigt sehr dazu. Er schläft sehr ruhig - bis jetzt. Sonst würde ich das nie machen. Er ist fast immer unterkült, egal wie warm ich ihn anziehe.
Freunde von mir haben kürzlich ihr Baby gerade noch rechtzeitig gefunden. Sie bekamen einen EKG-Monitor und haben auch bei jedem weiteren Kind Anspruch darauf. Frag doch mal den Kinderarzt oder bei der Krankenkasse.
Alles Gute!

Rossi

Sauerland,
13.01.2007,
17:45 Uhr

@ F. Kalisch
 

Haben technische Überwachungsgeräte Nachteile (Elektrosmog?)

Danke, für die schnelle Antwort. Ich wollte nicht den Eindruck erwecken, wir hätten ein Kind verloren, Gott sei dank ist dem nicht so! Ich hatte nur furchtbare Angst vor SIDS und habe mich immer umfassend informiert. Auch jetzt, wo unsere Tochter aus dem Risikoalter heraus ist (2 Jahre) komme ich von dem Thema nicht los. Ich möchte dir auch nicht zu nahe treten. Ich habe allerdings mehrfach gelesen, dass man trotz des Angelcare oder auch Lifeguard alle Risikofaktoren ausschließen sollte. Und deshalb habe ich geantwortet. Freunde vcn mir haben auch immer eine Decke im Bett ihres Kindes und mir ist Angst und Bange. Trotzdem bleibe ich dabei: keine Decke im Bett, dann lieber dicker angezogen - in zwei oder mehr Schichten.
Also, nichts für ungut und noch viel Spaß mit eurem Sohn.
Alles Liebe

R.

Steffi

Homepage E-Mail

Westerwald AK,
13.01.2007,
19:36 Uhr

@ Rossi
 

Haben technische Überwachungsgeräte Nachteile (Elektrosmog?)

Das hab ich mal bei Schlafumgebung geschrieben .. sorry aber warum sind menschen noch so dumm...

Kopie:
Einfacher Trick

Im Nacken fühlen, das hat mir mein Kinderarzt gesagt. Wenn wir schlafen haben wir ja auch oft ne kalte Nase wenn es sehr kühl oder fisch ist.

Und was er mir sehr oft gesagt hat, wenn es Kindern zu kalt ist werden sie wach, aber zu warm dann kommt man schnell in einen art tiefen dämmern schlaf, und das möchten wir ja verhindern. Hoffe du verstehst was ich meine.

Fr Jorch. War das nicht so dass auch ruhig 18-19 Grad sein dürfen?? und nicht unter 18 Grad ??


Viel Erfolg .
Und guten rutsch ins neue Jahr

Steffi
.... -- .... --... ---

Das war beitrag von Fr Jorch.

Kopie:
Hallo Petra,
Steffi hat Recht: ob es Deiner Tochter zu kalt ist, kannst Du zwischen den Schulterblättern fühlen. Wenn sie sich dort warm anfühlt, ist ihr nicht zu kalt. Hat der Schlafsack die für die Körpermaße Deiner Tochter richtige Größe, Weite und Länge; sind die Armausschnittöffnungen und der Halsauschnitt nicht zu groß, so dass zu viel Wärme durch die Öffnungen verloren geht?
Die optimale Schlaftemperatur liegt zwischen 16-18°C; die Fenster sollten während der Nacht geschlossen sein. Abends stoßlüften für ca. 5-10 Min., das reicht an frischer Luft.
Eigentlich ist die Bekleidung für Deine Tochter richtig.

Mit freundlichen Grüßen
Hildegard Jorch

...-- ..--

LG Steffi

PS: sucht euch keine aus rede warum ihr ne Bettdecke habt bei euren Kinder. FACKT ist Sie brauchen keine Bettdecke und ein schlafsack macht nicht Krank !

Hildegard Jorch(R)

E-Mail

Münster,
14.01.2007,
20:54 Uhr

@ F. Kalisch
 

Haben technische Überwachungsgeräte Nachteile (Elektrosmog?)

Hallo Frau Kalisch,
bitte lassen Sie unbedingt die Decke aus dem Bett und ziehen, wenn Ihr Kind sich im Nacken kühl anfühlt, ihm lieber etwas mehr an. Die Decke erhöht das Risiko deutlich.

Liebe Grüße und trotz aller Sorge viel Spaß mit dem kleinen Erdenbürger

Hildegard Jorch

---
Präsidentin der GEPS- Deutschland e.V.
Vorsitzende der GEPS-NRW e.V.

Hildegard Jorch(R)

E-Mail

Münster,
14.01.2007,
21:08 Uhr

@ Alexandra
 

Haben technische Überwachungsgeräte Nachteile (Elektrosmog?)

Hallo,
nur 10% der SID-Kinder sind im Vorfeld als SID-Risikokinder eingestuft. Der Monitor als solches kann das Leben eines Kindes nicht retten. Er verkürzt lediglich den Zeitabstand vom Eintreten einer lebensbedrohlichen Situation und dem Eingreifen eines Erwachsenen. Dann hängt es zusätzlich vom "biologischen System" des jeweiligen Kindes ab, ob das Eingreifen des Erwachsenen eine Rettung möglich macht, oder nicht. Die Chance, das Kind zu retten, wird aber sicher durch solche Überwachungsgeräte vergrößert. Dass es keine signifikante Erniedrigung der SID-Zahlen durch Heimmonitore geben kann, hängt damit zusammen, dass nur die Risikokinder überwacht werden.
Dass nicht jedes Kind, das auf die Welt kommt, mit einem Überwachungsgerät mit Klebeelektroden versorgt wird, hat sicher verschiedene Gründe, einerseits sind es sicher finanzielle, andererseits können aber auch die Klebeelektroden Hautprobleme machen, die manchmal nicht ganz einfach zu bewältigen sind, und diese Geräte können natürlich auch Fehlalarme geben. Daher wägt man die Risiken gegen die anderen Gründe ab.
Was eine allgemeine Überwachung von Kindern angeht, beantwortet Ihnen vielleicht die Stellungnahme zu Überwachungsmatten auf dieser Seite: www.geps.de

Nun noch zu Ihrem 4. Kind: Da es ein SID-Folgekind ist, steht Ihnen von Krankenkassenseite steht ein Überwachungsgerät zu. Was spricht aus Ihrer Sicht gegen eine solche Überwachung?

Mit freundlichen Grüßen aus Münster

Hildegard Jorch

---
Präsidentin der GEPS- Deutschland e.V.
Vorsitzende der GEPS-NRW e.V.

Alexandra

E-Mail

Weingarten,
15.01.2007,
02:07 Uhr

@ Hildegard Jorch
 

Haben technische Überwachungsgeräte Nachteile (Elektrosmog?)

» Hallo Frau Jorch,

Ein Überwachungsgerät mit Elektroden wollen wir eigentlich nicht, worin besteht der Vorteil gegenüber einer Überwachungsmatte? Ansonsten sehe ich nur Nachteile durch die umständliche Handhabung. Die Matte werden wir nun aber wohl allein schon aus psychischen Gründen nehmen. Meine Frage bezog sich immer auf die Matte, nicht auf die Überwachungsgeräte mit Elektroden. (Nebenbei : Zahlt die Krankenkasse nur die Monitore, keine Matten?)
Wieso gilt ein Folgekind eigentlich als Risikokind? Wenn SIDS nicht vererbbar ist, dann müsste doch die Wahrscheinlichkeit genau gleich sein.

In einem älteren Posting von Ihnen habe ich über eine Art Ansteckherz gelesen, das Alarm gibt, wenn das Kind auf dem Bauch liegt. Können Sie dieses Hilfsmittel wirklich empfehlen? (ich denke da insbesondere an reine Bauchschläfer wie unser zweites Kind, oder das Kind der Frau Kalisch.)

Außerdem habe ich die Postings bezüglich der Überhüllen für Matratzen wegen toxischer Gase verfolgt. Ich muss sagen, ich wollte mich informieren um mir eine Meinung zu bilden, aber ich bin nun nur noch unsicherer, welche Matratze wir nehmen sollen auch wenn ich ganz Ihrer Meinung bin, dass es mehr Sinn macht, auf eine "gute" Matratze zu achten, als über eine schadstoffhaltige Matratze eine "Plastikhülle" zu ziehen.

Trotzdem danke ich Ihnen (und Frau Kalisch) sehr, für Ihre hilfreiche, schnelle Auskunft. Wir werden die Risikofaktoren minimieren und aber ansonsten auf unsere Jule vertrauen, die von dort, wo sie jetzt vielleicht ist, sicher mehr Möglichkeiten hat, als wir hier auf Erden ...

Viele Grüße
Alexandra

Hallo,
» nur 10% der SID-Kinder sind im Vorfeld als SID-Risikokinder eingestuft. Der
» Monitor als solches kann das Leben eines Kindes nicht retten. Er verkürzt
» lediglich den Zeitabstand vom Eintreten einer lebensbedrohlichen Situation
» und dem Eingreifen eines Erwachsenen. Dann hängt es zusätzlich vom
» "biologischen System" des jeweiligen Kindes ab, ob das Eingreifen des
» Erwachsenen eine Rettung möglich macht, oder nicht. Die Chance, das Kind zu
» retten, wird aber sicher durch solche Überwachungsgeräte vergrößert. Dass
» es keine signifikante Erniedrigung der SID-Zahlen durch Heimmonitore geben
» kann, hängt damit zusammen, dass nur die Risikokinder überwacht werden.
» Dass nicht jedes Kind, das auf die Welt kommt, mit einem Überwachungsgerät
» mit Klebeelektroden versorgt wird, hat sicher verschiedene Gründe,
» einerseits sind es sicher finanzielle, andererseits können aber auch die
» Klebeelektroden Hautprobleme machen, die manchmal nicht ganz einfach zu
» bewältigen sind, und diese Geräte können natürlich auch Fehlalarme geben.
» Daher wägt man die Risiken gegen die anderen Gründe ab.
» Was eine allgemeine Überwachung von Kindern angeht, beantwortet Ihnen
» vielleicht die Stellungnahme zu Überwachungsmatten auf dieser Seite:
» www.geps.de
»
» Nun noch zu Ihrem 4. Kind: Da es ein SID-Folgekind ist, steht Ihnen von
» Krankenkassenseite steht ein Überwachungsgerät zu. Was spricht aus Ihrer
» Sicht gegen eine solche Überwachung?
»
» Mit freundlichen Grüßen aus Münster
»
» Hildegard Jorch

Angela

E-Mail

15.01.2007,
15:59 Uhr

@ Alexandra
 

Haben technische Überwachungsgeräte Nachteile (Elektrosmog?)

Liebe Alexandra,

ich bin zwar nicht Frau Jorch, aber wegen der Matratze kann ich vielleicht ein wenig helfen. Ich hab' keine Ahnung, wo man in Deutschland eine Matratze herbekommt, die garantiert frei von Arsen, Phosphor und Antimon ist, aber BITTE investiere das Geld in eine schadstoff-freie neue Matratze (oder alternativ in eine Hülle). Falls Du in Deutschland eine solche Matratze findest, die garantiert frei von Antimon, Arsen und Phosphor ist, würde ich mich sehr über eine kurze Nachricht (Hersteller und Typ) freuen!

In England, wo das Thema der giftigen Gase ja in den 90ern durch eine Fernsehsendung kräftig hochgekocht ist, gibt es inzwischen etliche Matratzen, die frei von den genannten Substanzen sind. Einen Hersteller, der auch Maßanfertigungen macht, kann ich Dir nennen, falls Du in Deutschland niemanden findest: http://www.babymattressesonline.co.uk (mattress-makers in ebay.co.uk). Bei einigen Matratzen (schauen Sie nach "ventilated foam safety mattress") steht in der Artikelbeschreibung, dass die fraglichen Stoffe nicht enthalten sind. Wie es sich bei den anderen Matratzen verhält, fragst Du am besten direkt dort nach. Per Internet-Shopping sollte es eigentlich möglich sein, eine Matratze auch in England zu kaufen. Falls Du diesen Weg gehen solltest, würde ich mich freuen zu hören, ob es geklappt hat oder ob es Probleme gab.

Der britische Forscher Richardson hat außerdem ein Logo entwickelt, das er für Matratzen vergibt, die die gefährlichen Stoffe nicht enthalten. Ich hoffe, es klappt, wenn ich hier das Bild mit dem zugehörigen englischen Text einfüge. Wenn das Bild/Logo auf einer Matratze abgebildet ist, mußt Du nicht mehr extra nach den Substanzen fragen.

[img]http://www.ideen-rund-ums-kind.de/images/SIDS/campaign_against_cot_death.gif[/img]

Angela

E-Mail

15.01.2007,
22:13 Uhr

@ Angela
 

Haben technische Überwachungsgeräte Nachteile (Elektrosmog?)

Liebe Alexandra,

ich nochmal. Hier hat sich noch jemand gemeldet, der meinte, bei Schlaraffia solle man mal anfragen, sehr gut möglich, dass die Matratzen haben, in denen diese Verbindungen nicht enthalten sind. Solltest Du da eine Anfrage stellen, kannst Du auch mal gezielt nach der climadream Matratze fragen. Eventuelle Ergebnisse würden mich auch interessieren, weil ich das dann weiterempfehlen würde. Bitte jetzt aber nicht blind climadream kaufen, unbedingt vorher mal beim Hersteller fragen!

Liebe Grüße!

Angela

Angela

E-Mail

16.01.2007,
16:10 Uhr

@ Angela
 

Haben technische Überwachungsgeräte Nachteile (Elektrosmog?)

Schon wieder ich... Dr. Kapuste hat mich noch gewarnt, man solle sich auch vom Hersteller versichern lassen, daß nicht nur der Hersteller die genannten Substanzen nicht zu den Matratzen hinzufügt, sondern auch seine Zulieferer nicht. Es hilft ja nichts, wenn der Hersteller sonst Stoff einkauft, in dem die Substanzen doch wieder enthalten sind. Das sollte man also zusätzlich abfragen, andernfalls können die Matratzen trotz aller Vorsicht hohe Konzentrationen von Verbindungen mit Antimon, Arsen oder Phosphor enthalten.

Liebe Grüße, Angela

Hildegard Jorch(R)

E-Mail

Münster,
17.01.2007,
00:44 Uhr

@ Angela
 

Haben technische Überwachungsgeräte Nachteile (Elektrosmog?)

Hallo Angela,
wenn ein Hersteller über einen Test seiner Matratze nachweisen kann, dass die genannten Chemikalien nicht in der Matratze enthalten sind, braucht man keine Zulieferfirmen mehr zu fragen, die Matratze ist dann als Endprodukt getestet.

Mit freundlichen Grüßen

Hildegard Jorch

---
Präsidentin der GEPS- Deutschland e.V.
Vorsitzende der GEPS-NRW e.V.

Angela

E-Mail

17.01.2007,
10:20 Uhr

@ Hildegard Jorch
 

Haben technische Überwachungsgeräte Nachteile (Elektrosmog?)

Hallo Frau Jorch,

Ja, das stimmt. Wenn ein Test-Zertifikat vorhanden ist, würde ich die Matratze auch problemlos kaufen. Es kam aber eine interne Diskussion auf, ob es z.B. in England überhaupt möglich (gesetzlich erlaubt) ist, Matratzen herzustellen, die keine Flammschutzmittel enthalten. Ich habe hier Produkte wie http://www.babymattressesonline.co.uk/products/cot-mattresses/
10-cm-foam-mattress/ventilated-foam-safety-mattress-product.html
empfohlen, weil dort folgendes in der Artikelbeschreibung steht:

"This mattress is manufactured without the use of any antimony, phospherous, arsenic, barium, lead or other nasty fire-retardent chemicals."

Ich möchte hiermit ausdrücklich dazu sagen, daß mir nicht bekannt ist, ob diese Matratze lediglich ohne (weiteren) Zusatz von Verbindungen mit Antimon, Phosphor und Arsen gefertigt wurde (Barium wurde im Zusammenhang mit giftigen Gasen nie negativ erwähnt), oder ob sie diese Verbindungen tatsächlich auch nicht enthält (also auch nicht in zugelieferten Stoffen etc). Ich hatte bei der Firma im Dezember mal per Email angefragt, und der Mailwechsel sah so aus:

[...]So my question is, are there phosphine, arsine and stibine contained in your mattresses?[...]

[...]Our mattresses do not contain those nasty chemicals - do you have a fax no. I we will fax the certificate in the New Year.[...]

Leider kam nie ein Fax an und ich habe mich dann nicht weiter damit auseinandergesetzt. Auf der Website stand zu lesen, daß Baby-Matratzen nach Frankreich einen Versand-Aufschlag von 25 Pfund kosten würden. Die Matratzen selber kosten um die 20 Pfund.

Was die Firma schrieb, klang so, als sei die Matratze "clean". Wenn ich dann aber höre, daß eine Matratze, die "clean" ist, nicht mit den Britischen Gesetzen konform wäre, dann weiß ich nicht mehr, was ich davon halten soll. Eine der beiden Informationen muß dann wohl falsch sein, d.h. entweder ist die Matratze nicht "clean", oder die Information, daß in England Feuerschutzmittel in den Matratzen enthalten sein *müssen*, stimmt nicht. Falls jemand mehr darüber weiß, würde ich mich freuen, davon zu hören!

Viele Grüße,

Angela

Hildegard Jorch(R)

E-Mail

Münster,
17.01.2007,
01:36 Uhr

@ Alexandra
 

Haben technische Überwachungsgeräte Nachteile (Elektrosmog?)

Hallo
»
» Ein Überwachungsgerät mit Elektroden wollen wir eigentlich nicht, worin
» besteht der Vorteil gegenüber einer Überwachungsmatte?

>> Die Überwachungsgeräte mit Elektroden oder über einen Funkgürtel sind sehr viel genauer in der Überwachung als Überwachungsmatten, da sie die Atmung und die Herzaktion direkt am Körper der Kinder abgreifen. Zudem sind viele dieser Geräte mittlerweile mit einem Speicher ausgestattet, der die Alarmsituaition aufzeichnet, so dass man auch im Nachhinein noch sehen kann, wo die eigentliche Störung lag, in der Atmung oder in der Herzaktion.

Ansonsten sehe ich
» nur Nachteile durch die umständliche Handhabung. Die Matte werden wir nun
» aber wohl allein schon aus psychischen Gründen nehmen. Meine Frage bezog
» sich immer auf die Matte, nicht auf die Überwachungsgeräte mit Elektroden.
» (Nebenbei : Zahlt die Krankenkasse nur die Monitore, keine Matten?)

>> Die Krankenkasse zahlt nur Geräte, die über Elektroden oder über Funkgürtel überwachen, verständlicherweise.

» Wieso gilt ein Folgekind eigentlich als Risikokind? Wenn SIDS nicht
» vererbbar ist, dann müsste doch die Wahrscheinlichkeit genau gleich sein.
>> Es gibt vererbbare Risikofaktoren.

» In einem älteren Posting von Ihnen habe ich über eine Art Ansteckherz
» gelesen, das Alarm gibt, wenn das Kind auf dem Bauch liegt. Können Sie
» dieses Hilfsmittel wirklich empfehlen? (ich denke da insbesondere an reine
» Bauchschläfer wie unser zweites Kind, oder das Kind der Frau Kalisch.)

Die bauchlage sollte solange es möglich ist für babys zum Schlafen unbedingt vermieden werden. Wenn das Kind anfängt, sich zu drehen, ist es anfangs sicher angebracht, es wieder in die Rückenlage zurückzubewegen. Für solche Situationen ist das Ansteckherzchen eine Hilfe.

»
» Außerdem habe ich die Postings bezüglich der Überhüllen für Matratzen wegen
» toxischer Gase verfolgt. Ich muss sagen, ich wollte mich informieren um mir
» eine Meinung zu bilden, aber ich bin nun nur noch unsicherer, welche
» Matratze wir nehmen sollen auch wenn ich ganz Ihrer Meinung bin, dass es
» mehr Sinn macht, auf eine "gute" Matratze zu achten, als über eine
» schadstoffhaltige Matratze eine "Plastikhülle" zu ziehen.
>> Sie können mich dazu gerne anrufen; das Postimng dazu würde hier viel zu lang 0251/862011
»
» Trotzdem danke ich Ihnen (und Frau Kalisch) sehr, für Ihre hilfreiche,
» schnelle Auskunft. Wir werden die Risikofaktoren minimieren und aber
» ansonsten auf unsere Jule vertrauen, die von dort, wo sie jetzt vielleicht
» ist, sicher mehr Möglichkeiten hat, als wir hier auf Erden ...


Trotz aller Sorgen viel Vorfreude auf den neuen kleinen Erdenbürger

Hildegard Jorch

---
Präsidentin der GEPS- Deutschland e.V.
Vorsitzende der GEPS-NRW e.V.

Anja P

E-Mail

Köln,
15.01.2007,
21:24 Uhr

@ Alexandra
 

Haben technische Überwachungsgeräte Nachteile (Elektrosmog?)

Hallo Alexandra,

ich bin normalerweise eine stille Mitleserin hier. Meine Tochter Zoe (*22.9.06) hat seit sie 14 Tage alt ist einen Monitor, aufgrund von Atemaussetzern. Sie ist knapp 4 Wochen zu früh gekommen.

Wir hatten eine Angelcare, welche direkt in der 2. Nacht zu Hause alarmiert hat. Ich glaubte an einen Fehlalarm. Zoe ist ja als angeblich schon reifes Kind geboren worden (2.990 gr und 50cm). Irgendwie konnte ich es auch nicht glauben, dass etwas sein sollte.

Im Schlaflabor wurden dann allerdings schwere Aussetzer und Sättigungsabfälle bekannt. So kamen wir zum Monitor.

Laut dem Chefarzt ist die Angelcare kein Ersatz für einen richtigen Monitor. Die Matte überwacht ja die Bewegung. Er meinte, dass sich ein Kind sehr wohl bewegen kann, während schon die Herzfrequenz abfällt... und dann ja kein Alarm ausgelöst wird.

Allerdings hätte ich ohne die Angelcare wahrscheinlich gar nicht bemerkt, dass meinen Tochter Apnoen hat. Ich bin sehr froh, dass wir die Angelcare hatten!!

Der Monitor ist klein und handlich. Ich habe mich voll dran gewöhnt und er gibt einfach ein wahnsinniges Sicherheitsgefühl. Mir graust eher davor ihn wieder abzugeben. Die Kleber sind ebenfalls völlig unproblematisch und Zoe hat keinerlei Hautprobleme.

Wir hatten in den ersten 8 Wochen geschlagene 208 Alarme. Da waren natürlich ohne Ende Fehlalarme (auch durch einen Kabelbruch), aber auch einige echte!!
Ich mag nicht dran denken wie das ohne Monitor ausgegangen wäre. Es reichte jedesmal sie anzustupsen.

Viel Glück für Euch und eure Mäuse...

Anja mit 2 großen Jungs und Zoe (fast 4 Monate alt)

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