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sabse(R)

27.08.2009,
19:25 Uhr
 

Risiko Folgekinder (Fragen zur Forschung)

Da wir unser erstes Kind durch SIDS verloren haben, beschäftigt uns natürlich die Frage, ob man es überhaupt wagen kann, nochmal ein Kind zu bekommen. Die Einordnung in die Gruppe HOchrisiko für Folgekinder ist da nicht gerade ermutigend.
Gleichzeitig finden sich zum Beispiel selbst in der wissenschaftlichen Broschüre der GEPS (leider auch nicht mehr ganz aktuell) widersprüchliche Aussagen zum Thema: von einem 4-6-fach erhöhten Risiko bis zu 1%, aber auch die Aussage, dass es extrem unwahrscheinlich ist.
In der Schweiz und Frankreich wird Monitoring nur empfohlen, wenn die Eltern zuviel Angst haben, nicht aus medizinischen Gründen, die geps Deutschland empfiehlt es, wenn ich die Stellungnahmen richtig gelesen habe, generell.

Gibt es Zahlen, auf denen die Empfehlung beruht?
Kann man eine Aussage treffen, wie oft es tatsächlich nochmals passiert?
Gibt es Vermutungen, wieviele dieser Doppelfälle auf gleichen äußeren Umständen beruhen könnten (Raucherfamilie?)
Gibt es Zahlen, ob tatsächlich weniger Kinder sterben, wenn sie monitorüberwacht sind ( es entscheiden sich ja auch manche Familien bewusst dagegen)? Das heißt, kann man überhaupt davon ausgehen, dass Monitorüberwachung und ein rechtzeitiges Eingreifen SID verhindert?
Wieviele Kinder sterben trotz Monitor?

Mir ist klar, dass es bei einem derart komplexen Thema keine eindeutigen Aussagen geben kann, aber ich vermute doch, dass die Forschung die Statistiken auch aufschlüsselt udn wundere mich, darüber nichts gefunden zu haben.

Ich würde mich sehr über Antworten freuen

anja03(R)

E-Mail

Celle,
28.08.2009,
15:34 Uhr

@ sabse
 

Risiko Folgekinder

Hallo Sabse

ich kann dir nur von meiner persönlichen erfahrung berichten,
unsere tochter starb 2005 sie wurde obduziert von einem prf der uns auch heute noch betreut wenn wir diesbez fragen haben ,er lud uns sechs wo nach ginas tot zu einem pers. gespräch ein , meine fragen waren natürlich die selben wie deine , er sagte auch das das risiko bei folgekindern etwa vierfach erhoht ist das diese aussage sich aber nur auf statisticken beruht, die einzige möglichkeitschnell eizugreifen und schnell reagieren zu können hilft nur ein monitor, dieser ist natürlich niemals ein garantieschein dafür das nicht wieder was passieren kann . Allerdings finden untersuchungen statt wie schlaflabor , sonografie usw , um das risiko wenn dann eines bestehn sollte einschätzen zu könnnen ,
deine frage ob sich bei den lebendsumständen was wiederholt find ich ein bischen weit hergeholt denn man weiß ja eigentlich welche sachen man bei einem säugling machne sollte um das risiko so gering wie möglich zu halten , und es würde heißen das man bei dem verstorbenen kind was falsch gemacht haben könnte , es liegt nicht in unserer hand wenn so etwas passiert , den es sind viele faktoren die zusammen treffen wenn es sid ist ,
ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen wenn nicht schreib mir einfach auch pers, ich bin gerne auch zu einem gespräch bereit

lg anja

anja03(R)

E-Mail

Celle,
28.08.2009,
15:41 Uhr

@ anja03
 

Risiko Folgekinder

hallo sabse

ich vergaß zu sagen das unser (folgekind) ich hasse dieses wort, ist mittlerweile ein jahr alt , wird monitor überwacht noch immer weil gina marie schon 17 monate alt war, alles klappt bestens , und ich hab die entscheidung wieder ein baby zu bekommen niemals bereut, der monitor hilft uns sehr , doch man sollte das kind nicht immer mit sid in verbindung bringen sonst ist es meiner meinung nach zu früh für ein weiteres kind , die angst ist aber sie nimmt nicht den platz für alles andere ein , und das ist sehr sehr wichtig


lg anja

Schnecke(R)

09.09.2009,
11:37 Uhr

@ anja03
 

Risiko Folgekinder

Hallo

Nachdem mein Sohn gestorben war, habe ich mir auch Gedanken gemacht ob ich das nächste Kind überwachen lasse.

Ich hatte schon alles mit der Krankenkasse geregelt und die Kostenübernahme war geklärt, doch als mein Sohn (heute 13) dann geboren war, habe ich mich gegen den Monitor entschieden und es ist gut gegangen.

Bei dem 2.Folgekind habe ich mir diese Gedanken garnicht erst gemacht und er ist heute 4 und gesund und munter.

Lieber Gruß

sabse(R)

09.09.2009,
13:54 Uhr

@ Schnecke
 

Risiko Folgekinder

Ich finde das ehrlich gesagt ganz toll, wenn man mit soviel Vertrauen rangehen kann. Denn ich denke, das ist das Beste, was man seinem Kind mitgeben kann. Ich glaube aber momentan, dass ich durchdrehen würde.
Ich habe auch mit einigen gesprochen, denen das vor längerer Zeit passiert ist. Damals hieß es, das passiert halt manchmal, aber es gibt kein erhöhtes Risiko und keine HÄufung. Damit könnte ich leben. Einerseits höre ich jetzt auch von Ärzten, dass das Risiko nur minimal erhöht ist, andererseits finde ich Quellen, wo von 1% für Folgekinder die REde ist - und das finde ich schon viel. Und da frage ich mich, woher diese Einschätzung kommt und warum das teilweise auch ganz anders gesehen wird.
Ich hätte so gern mehr Vertrauen und möchte einfach daran glauben können, dass mir das nciht noch einmal passiert. Denn ich weiß wirklich nciht, wie ich das überstehen sollte.

Schnecke(R)

09.09.2009,
15:28 Uhr

@ sabse
 

Risiko Folgekinder

Ich habe damals auch viel darüber nachgedacht und mich Informiert. Mich hätte es aber mehr Nerven gekostet mit Fehlalarmen zu leben, da mein Partner zu dem Zeitpunkt fast nie daheim war.

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