GEPS - Gesprächs - Forum

zum Internetauftritt der GEPS-Deutschland e.V.
zur Forums-Ausgangsseite

einloggen | registrieren

Liebe Besucherinnen und Besucher!
Dieses Forum wird von der GEPS-Deutschland e.V. betrieben und finanziert. Die GEPS ist eine Elternselbsthilfeorganisation, die sich nur über Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert.
Für Ihre Unterstützung, ob auf finanzielle Art in Form einer Spende oder durch Ihre Mitgliedschaft, sind wir dankbar!
Weitere Informationen über die GEPS und den Plötzlichen Säuglingstod (Plötzlicher Kindstod / SID) finden Sie auf den Internetseiten unter http://www.geps.de.

Wir behalten uns vor, u.a. beleidigende, diskriminierende oder unsachliche Beiträge zu löschen. Falls Sie private Nachrichten dieser Art von anderen Nutzern über das Forum erhalten, teilen Sie uns dies bitte mit.
zurück zur Übersicht
Baum-Ansicht  Tabellen-Ansicht
silke(R)

08.11.2006,
13:28 Uhr
 

SIDS und Serotonin (Fragen zur Forschung)

Seit anfang der 90er habe ich einen zu niedrigen Seotonin Spiegel. 1999 wurde diese Störung erstmals erfolgreich behandelt (Paroxetin). Ich habe zwei Kinder mit der Dignose SIDS verloren (2000 und 2003). In meinem Fall würde die Theorie einer SIDS-Serotonin Verbindung sehr gut passen.

Ich habe ein Mädchen (geb 2003/Zwillinge) und einen 4 Monate alten Jungen. Beide hatten/haben den üblichen SIDS-Monitor (Herz-Atmung-Berwachung). Ich bin sehr froh, dass es nun einen wichtighen Hinweis für die Ursachen von SIDS gibt. In meinem Fall habe ich aber nun noch mehr Sorge um mein Baby.

Ich werde unsere Kinderärztin bitten, den Serotonin Spiegel meiner Kinder zu bestimmen. Doch wenn ein zu niedriger Serotoninspiegel festgestellt wird, ist es möglich diesen zu behandeln? Von Paroxetin weiß ich, dass dieses für Kindern ungeeignet ist.

Silke

Hildegard Jorch(R)

E-Mail

Münster,
09.11.2006,
01:49 Uhr

@ silke
 

SIDS und Serotonin

Hallo Silke,
ich bin noch in der recherche, welche Werte für Kinder normal sind im Vergleich zu den Werten bei Erwachsenen und welche Maßnahmen Frau Prof Kinney aus Boston in den USA vorschägt, einen zu niedrigen Serotoninspiegel zu behandeln. Ein zu niedriger Serotoninspiegel ist aber nur ein Risikofaktor, den ein Kind mitbringen kann. Hinzukommen müssen andere Risikofaktoren, um es sterben zu lassen. Damit würden aber die Kinder mit einem zu niedrigen Serotoninspiegle als Risikokinder eingestuft und überwachungspflichtig, solange man nichts gegen den Mangel tun kann.
Sobald ich mehr weiß, wirst Du eine Stellungnahme auf www.geps.de unter "Stellungnahmen " finden.

Liebe Grüße aus Münster

Hildegard Jorch

---
Präsidentin der GEPS- Deutschland e.V.
Vorsitzende der GEPS-NRW e.V.

antje

E-Mail

07.02.2007,
00:34 Uhr

@ silke
 

SIDS und Serotonin

» Seit anfang der 90er habe ich einen zu niedrigen Seotonin Spiegel. 1999
» wurde diese Störung erstmals erfolgreich behandelt (Paroxetin). Ich habe
» zwei Kinder mit der Dignose SIDS verloren (2000 und 2003). In meinem Fall
» würde die Theorie einer SIDS-Serotonin Verbindung sehr gut passen.
»
» Ich habe ein Mädchen (geb 2003/Zwillinge) und einen 4 Monate alten Jungen.
» Beide hatten/haben den üblichen SIDS-Monitor (Herz-Atmung-Berwachung). Ich
» bin sehr froh, dass es nun einen wichtighen Hinweis für die Ursachen von
» SIDS gibt. In meinem Fall habe ich aber nun noch mehr Sorge um mein Baby.
»
» Ich werde unsere Kinderärztin bitten, den Serotonin Spiegel meiner Kinder
» zu bestimmen. Doch wenn ein zu niedriger Serotoninspiegel festgestellt
» wird, ist es möglich diesen zu behandeln? Von Paroxetin weiß ich, dass
» dieses für Kindern ungeeignet ist.
»
» Silke


Liebe Silke,
ich kenne Studien bei Affen, die mit uns ja mehr als Mäuse (in vielen GehirnForschungen verwendet) verwandt sind: Allein schlafende Affen hatten einen niedrigen Serotonin- Spiegel.
Außerdem: Serotonin-Mangel ist ein Kennzeichen von Depression!
Außerdem: in asiatischen Ländern kommt SIDS kaum vor: dort schlafen Mamas mit Baby und stillen sie nachts.

Unsere Babys sind meist nachts sehr einsam. Das Zusammenschlafen ist nicht die Ursache für SIDS, sondern für den Tod durch Erdrücken! Bei SIDS bleibt der Atem einfach stehen!!

Ich denke: wenn einsam schlafende Babys in die Nähe eines Kissen oder Decke kommen, dann haben sie es schwerer, da evtl. diese schleichende Depression mit Serotoninmangel, genug Luft zu bekommen, als stressfrei schlafende Babys, die angstfrei sind und keine Depression bekommen, weil sie nicht von ihrer Mutter getrennt werden. Mu gibt Sicherheit,Stressfreiheit, Angstfreiheit!!

Wenn näheres Interesse: Forschungen von McKenna (google) : Mu- Kind- Schlaflabor...

Herzliche Grüsse
Antje

Alex

E-Mail

17.03.2007,
14:57 Uhr

@ antje
 

SIDS und Serotonin

» ich kenne Studien bei Affen, die mit uns ja mehr als Mäuse (in vielen
» GehirnForschungen verwendet) verwandt sind: Allein schlafende Affen hatten
» einen niedrigen Serotonin- Spiegel.
» Außerdem: Serotonin-Mangel ist ein Kennzeichen von Depression!
» Außerdem: in asiatischen Ländern kommt SIDS kaum vor: dort schlafen Mamas
» mit Baby und stillen sie nachts.
: Forschungen von McKenna (google) : Mu- Kind-
» Schlaflabor...

Hallo,

Sag mal.... hast Du vielleicht Infos über Studien, in denen SID bei Tieren nachgewisen wurde? Ich habe so etwas von einem Gerichtsmediziner gehört.
Wenn ja, würde ich mich freuen, von der Quelle zu hören.

LG,

Alex

Antje

E-Mail

18.03.2007,
23:37 Uhr

@ Alex
 

SIDS und Serotonin

»» Hallo,
»
» Sag mal.... hast Du vielleicht Infos über Studien, in denen SID bei Tieren
» nachgewisen wurde? Ich habe so etwas von einem Gerichtsmediziner gehört.
» Wenn ja, würde ich mich freuen, von der Quelle zu hören.
»
» LG,
»
» Alex

Kenne leider dazu keine Studien. Aber man weiß ja, dass Jungtiere nach dem Tod ihrer Mutter sterben. So. z.B. das Affenkind im Buch von J. Godall, das 5 Jahre alt war, eine alte Mutter hatte, die noch mal ein Baby bekam, dann starb. Danach erkrankte das Äffchen sichtlich an einer Depression und zog sich bis zum Sterben zurück.

Wir müssen nur darauf achten, dass unsere Babys nicht depressiv werden und dann einen "Serotonin-Mangel" haben. Sie müssen ständig merken, dass die Mutter noch da ist und sie nicht verlassen worden sind. Das können sie nachts nur bei fast direktem Körperkontakt. Schlafen dicht bei Mama gibt die erforderliche Sicherheit.

Übrigens gibt es keine eindeutige Relation zwischen im Blut gefundenem Serotonin und der Konzentration dieses Neurotransmitters im Gehirn. Letzteres ist aber das Entscheidende!

Wir können nur vorbeugen und unsere Babys mit soviel Nähe wie möglich "behandeln". Tragen, Stillen und zusammen schlafen sind die einfachste und wirksamste Prophylaxe. Pflegeleichte Babys sind oft ein ALarmzeichen, dass sie sich depressiv zurückgezogen haben könnten. Dies tun oft Kinder mit introvertiertem Temperament. Kinder, die viel Schreien, um Zuwendung einzufordern, sind besser dran. Sie gehören zu den extravertierten Typen. Sie kriegen automatisch ein Mehr an Zuwendung, was jedes Baby braucht. Vor allem nachts.

L. Gruß
Antje

H. Jorch

E-Mail

19.03.2007,
09:40 Uhr

@ Antje
 

SIDS und Serotonin

Hallo
»
» Wir müssen nur darauf achten, dass unsere Babys nicht depressiv werden und
» dann einen "Serotonin-Mangel" haben. Sie müssen ständig merken, dass die
» Mutter noch da ist und sie nicht verlassen worden sind. Das können sie
» nachts nur bei fast direktem Körperkontakt. Schlafen dicht bei Mama gibt
» die erforderliche Sicherheit.

Ein sehr gefährliches Postulat, was Du da aufstellst.
Was sagtst Du Müttern, die ihre Kinder neben sich im Bett tod gefunden haben?


Mit freundlichen Grüßen

Hildegard Jorch

KarinI(R)

12.08.2008,
20:46 Uhr

@ H. Jorch
 

SIDS und Serotonin

Hallo :)

Ich hoffe, es ist ok, dass ich bei einem "älteren" Thema noch was dazuschreibe. Ist glaube ich so übersichtlicher.

Ich bin tatsächlich so ein Fall: meine Kleine ist in meinen Armen neben mir im Bett gestorben und ich bin erst Stunden später aufgewacht und habe sie so gefunden. Totenstarre hatte schon eingesetzt, Totenflecken waren da,... Sie hat mich die ganze Zeit gespürt, was ich sehr schön finde ehrlich gesagt, denn sie persönlich hat es gehasst, ins Beibett gelegt zu werden. Ich mache mir da deswegen keine Vorwürfe, sondern ich freue mich, dass ich sie in dieser letzten Nacht nicht ins Gitterbett gelegt hatte und ich sie somit wenigstens noch so lange wie möglich bei mir haben konnte, auch wenn ich diese Zeit verschlafen habe.


Aber das mit dem Serotonin ist mir auch relativ bald in den Sinn gekommen...nicht wegen Serotoninmangel, sondern wegen Migräne. Da gibt es doch auch Theorien, dass Migräneanfälle dadurch ausgelöst werden, dass zu große Serotoninmengen auf einmal ausgeschüttet werden. Ich selber habe hundertprozentig keinen Serotoninmangel, hatte niemals Probleme mit Depressionen etc...aber Migräne haben sowohl ich als auch mein Partner. (Wobei mein Partner schon auch Probleme mit Depressionen hat, aber einer von äußeren Umständen ausgelösten). Daher würde es mich schon interessieren, ob da ein Zusammenhang bestehen könnte...


Gut, aber auch das wäre dann wieder nur ein kleiner Aspekt, und jede Wette, dass es Betroffene Eltern gibt, die keine Migräniker sind. Gesucht wird ja nicht nur eine Ursache, sondern eine Art Ursachenkombination...und solche Annahmen können sowieso immer nur Bausteinchen sein...


Naja, wir können e nur warten...

Liebe Grüße,


KarinI



» Hallo
» »
» » Wir müssen nur darauf achten, dass unsere Babys nicht depressiv werden
» und
» » dann einen "Serotonin-Mangel" haben. Sie müssen ständig merken, dass
» die
» » Mutter noch da ist und sie nicht verlassen worden sind. Das können sie
» » nachts nur bei fast direktem Körperkontakt. Schlafen dicht bei Mama
» gibt
» » die erforderliche Sicherheit.
»
» Ein sehr gefährliches Postulat, was Du da aufstellst.
» Was sagtst Du Müttern, die ihre Kinder neben sich im Bett tod gefunden
» haben?
»
»
» Mit freundlichen Grüßen
»
» Hildegard Jorch

Karin R(R)

13.08.2008,
19:17 Uhr

@ KarinI
 

SIDS und Serotonin

Hallo Karin I,
Serotoninmangel als möglicher SIDS- Faktor kam im Juli 08 in den Medien wieder neu ins Gespräch (neue Experimente an Mäusen).
Die Studien von Hannah Kinney und Prof. Ramirez (USA) hatten schon 2006 auf den Zusammenhang SIDS und Serotonin hingewiesen.

Es gibt auch Veröffentlichungen von Ärzten darüber, wodurch Serotoninmangel begünstigt werden kann (Standortabhängigkeit).

Hoffentlich sind die Forschungen bald erfolgreich.

KarinI(R)

20.08.2008,
17:30 Uhr

@ KarinI
 

SIDS und Serotonin

Ich schon wieder ;-)


Jetzt muss ich hier zu mir selber doch noch ergänzend was hinzufügen, weil im Nachinein betrachtet meine Aussage so herüberkommt, als würde ich das Schlafen bei der Mutter als SIDS-Risikoverminderungsfaktor befürworten. Das hab ich da wohl ganz patschert ausgedrückt. Was ich eigentlich sagen wollte, ist, dass das mit SIDS durch Serotonin-Mangel durch nicht-bei-der-Mama-sein nicht zutreffen kann offensichtlicherweise, denn meine Kleine ist ja neben mir im Bett gestorben. Es gibt ja Unstimmigkeiten darüber, ob das Kind im Familienbett schlafen soll oder nicht, die einen sagen ja, die anderen sagen nein, und in meinem Umfeld wurde eher gesagt, lieber angestelltes Gitterbett und nicht ins eigene Bett mitnehmen. Aus diesem Grund habe ich gesagt, dass ich trotzdem kein schlechtes Gewissen habe deshalb, weil ich damit meine Kleine wenigstens noch lange bei mir haben konnte. Keinesfalls möchte ich damit irgendwie vermitteln, dass jemand anderer sein Kind alleine gelassen hat! Das glaube ich überhaupt nicht, und ich denke, mein Beispiel zeigt auch gut, dass SIDS überall passiert, im eigenen Bett, im Gitterbett, im Nebenraum, bei den Eltern im Schlafzimmer...da kann man keine Schlüsse ziehen, weil man zu wenig darüber weiß. Und wo das Baby schläft, hat wohl kaum was damit zu tun, wie sehr es geliebt wird. Babies haben da schon ein besseres Gespür dafür, dass man sie lieb hat, das sich nicht darauf beschränkt, wie man die Schlafsituation gestaltet.


Serotonin als möglichen Faktor hatte ich trotzdem schon sehr bald im Kopf, eben weil es bei mir immer hieß, Migräne, Serotinausschüttung etc...mit Depression direkt hätte ich es nicht in Verbindung gebracht, und ich frage mich (wohlgemerkt als Laie in diesem Thema, der gerne berichtigt wird und dazulernt), ob der Schluss Baby allein > Baby traurig > Depression > Serotoninspiegel sinkt > SIDS nicht zu einfach gestrickt ist. Wenn Serotoninmagel und SIDS in Verbindung gebracht werden können (danke an dieser Stelle an Karin R für die Antwort), dann heißt das noch lange nicht, dass der erste Teil der oben erwähnten Schlussfolge zutrifft, denn wenn das so wäre, dann könnte man bei jedem Baby einen eventuell bestehenden Serotoninmangel einfach wegknuddeln. Warum der bei meiner Tochter dann nicht weggeknuddelt war, obwohl sie 80% des Tages in meinen Armen lag durch Stillen, Tragetuch, Herumgehen, Spatzierengehen, gemeinsam Schlafen etc., frag ich mich dann doch. Und warum der bei allen anderen Babies nicht weggeknuddelt war, deren Eltern sie ja unheimlich lieb haben und ihnen das auch vermittelt haben, steht dann ebenfalls als Frage im Raum.

Also Serotoninmagel als möglicher zum Teil beitragender FAktor kann ja sein, aber dass die Eltern dran Schuld wären, weil sie ihr Baby nachts nicht im Arm hatten??? Dann könnte man alle Depressionen auf der Welt so einfach beseitigen...wäre das schön!!



Wollte das nur nochmal berichtigen :)

Liebe Grüße,

KarinI


» Hallo :)
»
» Ich hoffe, es ist ok, dass ich bei einem "älteren" Thema noch was
» dazuschreibe. Ist glaube ich so übersichtlicher.
»
» Ich bin tatsächlich so ein Fall: meine Kleine ist in meinen Armen neben mir
» im Bett gestorben und ich bin erst Stunden später aufgewacht und habe sie
» so gefunden. Totenstarre hatte schon eingesetzt, Totenflecken waren da,...
» Sie hat mich die ganze Zeit gespürt, was ich sehr schön finde ehrlich
» gesagt, denn sie persönlich hat es gehasst, ins Beibett gelegt zu werden.
» Ich mache mir da deswegen keine Vorwürfe, sondern ich freue mich, dass ich
» sie in dieser letzten Nacht nicht ins Gitterbett gelegt hatte und ich sie
» somit wenigstens noch so lange wie möglich bei mir haben konnte, auch wenn
» ich diese Zeit verschlafen habe.
»
»
» Aber das mit dem Serotonin ist mir auch relativ bald in den Sinn
» gekommen...nicht wegen Serotoninmangel, sondern wegen Migräne. Da gibt es
» doch auch Theorien, dass Migräneanfälle dadurch ausgelöst werden, dass zu
» große Serotoninmengen auf einmal ausgeschüttet werden. Ich selber habe
» hundertprozentig keinen Serotoninmangel, hatte niemals Probleme mit
» Depressionen etc...aber Migräne haben sowohl ich als auch mein Partner.
» (Wobei mein Partner schon auch Probleme mit Depressionen hat, aber einer
» von äußeren Umständen ausgelösten). Daher würde es mich schon
» interessieren, ob da ein Zusammenhang bestehen könnte...
»
»
» Gut, aber auch das wäre dann wieder nur ein kleiner Aspekt, und jede Wette,
» dass es Betroffene Eltern gibt, die keine Migräniker sind. Gesucht wird ja
» nicht nur eine Ursache, sondern eine Art Ursachenkombination...und solche
» Annahmen können sowieso immer nur Bausteinchen sein...
»
»
» Naja, wir können e nur warten...
»
» Liebe Grüße,
»
»
» KarinI
»
»
»
» » Hallo
» » »
» » » Wir müssen nur darauf achten, dass unsere Babys nicht depressiv
» werden
» » und
» » » dann einen "Serotonin-Mangel" haben. Sie müssen ständig merken, dass
» » die
» » » Mutter noch da ist und sie nicht verlassen worden sind. Das können
» sie
» » » nachts nur bei fast direktem Körperkontakt. Schlafen dicht bei Mama
» » gibt
» » » die erforderliche Sicherheit.
» »
» » Ein sehr gefährliches Postulat, was Du da aufstellst.
» » Was sagtst Du Müttern, die ihre Kinder neben sich im Bett tod gefunden
» » haben?
» »
» »
» » Mit freundlichen Grüßen
» »
» » Hildegard Jorch

Kristina

E-Mail

Berlin,
20.03.2007,
00:05 Uhr

@ Antje
 

SIDS und Serotonin

» Wir müssen nur darauf achten, dass unsere Babys nicht depressiv werden und
» dann einen "Serotonin-Mangel" haben. Sie müssen ständig merken, dass die
» Mutter noch da ist und sie nicht verlassen worden sind. Das können sie
» nachts nur bei fast direktem Körperkontakt. Schlafen dicht bei Mama gibt
» die erforderliche Sicherheit.

Hallo Antje,

so einfach ist das wohl nicht. Ich fühle mich als betroffene Mutter schon ziemlich angepiekst. Gehöre zu denen, die viel Wert auf Stillen, Tragen im Tragetuch und im eigenen Bett schlafen lassen, gelegt haben. Unser Sohn war 8 Monate alt als er durch unerklärliche Umstände starb. Depressiv war er nicht, er gehörte zu denen, die sich ständig bemerkbar machten.
Bin sehr gespannt, wie die Forschung über die Zusammenhänge mit dem Serotonin weitergehen.

Kristina.

Lena

E-Mail

05.03.2007,
17:30 Uhr

@ silke
 

SIDS und Serotonin

Hallo Silke,

ich muß dich unbedingt mal was fragen:
Woher weißt Du dass Du einen zu niedrigen Serotoninspiegel hast?
Wurde dieser im Blut gemessen?
Mein Neurologe sagt nämlich, dass eine Serotoninbestimmung nicht möglich sei,
da der Blutwert nichts über den tatsächlichen, eigentlichen und ursächlichen Serotoninwert im Gehirn aussagt?
Weißt Du was darüber?
Konntest Du den Serotoninmangel bei deinen Kindern nun bestimmen lassen?
Hast Du auch schon was über Medikamente rausgefunden?
Ich habe große Ängste wegen SID, da ich Zwangsstörungen, starke Schlafstörungen und Fibromyalgie habe; alles Zeichen für einen zu niedrigen Serotoninspiegel.

Viele Grüße
würde mich sehr freuen wenn Du mir antworten könntest.

Andreas

E-Mail

07.03.2007,
03:25 Uhr

@ Lena
 

SIDS und Serotonin

Hallo Lena,
vielleicht helfen dir die Informationen auf dieser Seite:

http://members.aol.com/nemhja/nem5htp.htm

Liebe Grüße und alles Gute,
Andreas

zurück zur Übersicht
Baum-Ansicht  Tabellen-Ansicht
GEPS - Gesprächs - Forum | Kontakt | Impressum
5952 Einträge in 1127 Gesprächsfäden, 1001 registrierte Benutzer, 2 Benutzer online (0 registrierte, 2 Gäste)
Script by Alex  ^